China erlaubt nun ausländischen Anlegern direkten Zugang zu seiner Börse.
Die Börsen in Schanghai und Hongkong teilten mit, dass das sogenannte Shanghai-Hong Kong Stock Connect-Programm am Montag um 9.30 Uhr (Ortszeit) gestartet wurde.
Das Programm erlaubt ausländischen Anlegern, durch Wertpapierunternehmen in Hongkong an der chinesischen Börse direkt zu investieren. Ausländer können demnach rund 560 A-Aktien an der Börse in Schanghai erwerben. Deren Wert macht 90 Prozent des gesamten Börsenwerts in der chinesischen Stadt aus.
Um das Programm zu fördern, will die chinesische Regierung in den nächsten drei Jahren Investoren von Steuern befreien. Ausländische Investmentbanken rechnen damit, dass die chinesische Börse bis Ende 2015 um mehr als 20 Prozent zulegen werde.