Die südkoreanische Regierung will frühere Gastarbeiter in Deutschland bei der Zuteilung von Sozialwohnungen bevorzugen.
Das Ministerium für Land, Infrastruktur und Transport teilte mit, eine entsprechende Novelle zu den Regeln zur Wohnungsversorgung am Mittwoch anzukündigen.
Nutznießer der neuen Regelung sind Menschen, die in den 1960er und 70er Jahren als Bergleute und Krankenschwestern in Deutschland arbeiteten. Bevorzugt wird, wer derzeit keine Wohnung hat und weniger als das monatliche Durchschnittseinkommen der Arbeitnehmer in Stadtgebieten verdient. Das Vermögen darf 150 Millionen Won oder 135.000 Dollar nicht übersteigen.
Auch diejenigen, deren Verdienste im Sportbereich gesetzlich anerkannt wurden, kommen in den Genuss von Begünstigungen bei der Vergabe von Sozialwohnungen und Wohnungen von privaten Anbietern.