Finanzminister Choi Kyung-hwan hat die Notwendigkeit einer Reform des Arbeitsmarktes unterstrichen.
Als Folge des übermäßigen Schutzes von unbefristet Angestellten entstünden viele befristete Stellen und Unternehmen scheuten davor zurück, feste Mitarbeiter einzustellen, sagte Choi bei einem Seminar mit Journalisten am Dienstag.
Deshalb sei eine Reform des Arbeitsmarktes wie die in Deutschland und Irland unbedingt erforderlich. Dadurch sollten gute Arbeitsplätze geschaffen werden, betonte Choi, der zugleich Vize-Ministerpräsident für Wirtschaft ist.
Als ein Paradebeispiel für den übermäßigen Schutz von Festangestellten nannte Choi die Sicherung des Arbeitsplatzes bis zum Ruhestandsalter von 60 Jahren. Verschiedene Wege könnten erörtert werden, darunter eine Umstrukturierung des Lohnsystems statt einer Entlassung, sagte Choi weiter.