Zwei von zehn verheirateten Frauen in Südkorea haben ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen.
Das teilte das Statistikamt mit. Mit Stand von April mussten 2,13 Millionen oder 22 Prozent von 9,56 Millionen verheirateten Frauen im Alter von 15 bis 54 Jahren Brüche in ihrer Erwerbsbiografie hinnehmen.
Sollte der ab diesem Jahr neu zu berücksichtigende Grund, die Pflege eines erkrankten Familienmitglieds, nicht berücksichtigt werden, beträgt die Zahl 1,97 Millionen. Das waren 1,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
38 Prozent, damit der größte Anteil, nannten die Eheschließung als Grund für den Verzicht auf die Erwerbstätigkeit. Dahinter folgten die Kindererziehung mit 29 Prozent sowie Schwangerschaft und Geburt mit 20 Prozent.
Die Zahl der Frauen, die wegen der Heirat den Job aufgaben, schrumpfte um 8,4 Prozent im Vorjahresvergleich. Demgegenüber nahm die entsprechende Zahl im Falle der Kindererziehung um 9,7 Prozent und wegen der Schwangerschaft und Geburt um 5,4 Prozent zu.
Nach Altersgruppen betrachtet machten die Frauen in ihren Dreißigern mit 52 Prozent den größten Anteil aus. Dahinter folgten diejenigen in ihren Vierzigern mit 30 Prozent.