Südkorea und die Europäische Union wollen auch Lebensmittel aus importierten organischen Stoffen als verarbeitete Bio-Lebensmittel anerkennen, sollten diese ihren Vorschriften entsprechen.
Eine entsprechende Einigung hätten beide Seiten bei den Verhandlungen zum Abkommen für die gegenseitige Anerkennung der Gleichwertigkeit von verarbeiteten Bio-Lebensmitteln erzielt, teilte die koreanische Behörde für Management der Qualität von Agrarprodukten mit.
Die EU sei der entsprechenden Forderung Südkoreas schließlich nachgekommen, das Rohstoffe für verarbeitete Lebensmittel zum größten Teil importiert, hieß es.
Vereinbart wurde, dass von den in beiden Ländern zertifizierten organischen Produkten lediglich bei solchen die Gleichwertigkeit anerkannt wird, die dort verarbeitet wurden und mindestens zu 95 Prozent aus organischen Rohstoffen bestehen. Das Exportland muss bestätigen, dass im Produktionsverfahren weder ein gentechnisch veränderter Organismus noch verbotene Pflanzenschutzmittel verwendet wurden.
Das Abkommen soll für drei Jahre gültig sein. Die Behörde will das Abkommen nach der Anhörung von Meinungen der Interessierten voraussichtlich im Februar in Kraft setzen.