Nordkorea hat den Vereinten Nationen offiziell seine ablehnende Position zur neuen Resolution zu Menschenrechten gegen das Land mitgeteilt.
Die UNO veröffentlichte am Dienstag eine entsprechende Erklärung Nordkoreas auf ihrer Webseite. Darin steht, dass Nordkorea die UN-Resolution zu Menschenrechten als politisch-militärische Intrige für Konfrontationen strikt ablehne. Nordkorea werde in die selbst gewählte Richtung gehen.
Die Erklärung wurde im Namen des nordkoreanischen Botschafters bei der UNO, Ja Song-nam, auch UN-Generalsekretär Ban Ki-moon übermittelt.
In diplomatischen Kreisen wird der Schritt darauf zurückgeführt, dass eine eventuelle Annahme der Resolution bei der UN-Generalversammlung bevorsteht und der Sicherheitsrat die Angelegenheit thematisieren könnte.
Die UN-Generalversammlung will bei ihrer Sitzung in der dritten Woche dieses Monats über die Resolution abstimmen. Die südkoreanische Regierung bat unterdessen Tschad, das Vorsitzland im Weltsicherheitsrat im Dezember, die Resolution auf die Tagesordnung zu setzen.