Die russische Seite wird offenbar in einem für das Rajin-Chassan-Projekt geplanten Unternehmen die Geschäftsleitung übernehmen.
Laut der südkoreanischen Regierung verhandele ein daran beteiligtes Konsortium aus drei einheimischen Unternehmen mit Russlands staatlicher Bahngesellschaft über die Gründung einer Sondergesellschaft. Diese soll für das trilaterale Kooperationsprojekt zwischen beiden Koreas und Russland zuständig sein.
Die neue Gesellschaft wird russische Anteile am nordkoreanisch-russischen Unternehmen RasonConTrans übernehmen, das das Rajin-Chassan-Projekt durchführt. Russland hat 70 Prozent der Anteile an dem 2008 gegründeten Gemeinschaftsunternehmen.
Jüngst wurde beschlossen, dass das südkoreanische Konsortium 49 Prozent der Anteile an dem neuen Unternehmen halten werde, und die russische Bahngesellschaft 51 Prozent.