Unternehmen in Südkorea können leichter als in OECD-Ländern ihre festen Mitarbeiter entlassen.
Laut der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) betrug der Index für Kündigungsschutz für unbefristet Beschäftigte in Südkorea im vergangenen Jahr 2,17. Damit unterschritt das Land den OECD-Durchschnitt um 0,12 Punkte und rangierte auf Platz 22 unter den 34 Mitgliedsländern.
Die Ziffer liegt zwischen null und sechs. Je größer der Wert, desto leichter kann man entlassen werden.
In puncto Regulierung für eine betriebsbedingte Kündigung betrug der Index 1,88 in Südkorea und war 1,03 Punkte niedriger als der OECD-Durchschnitt. Bei einer solchen, nicht betriebsbedingten Kündigung übertraf das Land mit 2,29 den Durchschnitt um 0,25 Punkte.
Unter den OECD-Ländern zeigte Deutschland mit 2,98 das höchste Niveau des Kündigungsschutzes. Dahinter folgten Belgien, die Niederlande und Frankreich. Das Schlusslicht bildete Neuseeland.