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Innerkoreanisches

Südkorea kritisiert Nordkoreas einseitige Entscheidung zur Entlohnung von Kaesong-Arbeitern

Write: 2014-12-08 13:49:06Update: 2014-12-08 14:14:11

Südkorea hat offiziell die einseitige Entscheidung Nordkoreas kritisiert, die Regelungen zum Mindestlohn für die Arbeiter im Industriekomplex Kaesong zu ändern.

Es sei bedauerlich, dass der Norden die innerkoreanische Vereinbarung zum Betrieb des Gemeinschaftsprojekts verletzt habe, sagte der Sprecher des Vereinigungsministeriums Lim Byeong-cheol.

Da vereinbart worden sei, das Lohnsystem im Einklang mit internationalen Standards zu verbessern, sollten beide Seiten die Angelegenheit durch Konsultationen klären. Auch habe der Norden seine Entscheidung dem Süden noch nicht offiziell mitgeteilt.

Am Wochenende hatte der Norden erklärt, die Grenze für die jährliche Lohnsteigerung von fünf Prozent zu streichen.

Das 2003 verabschiedete Gesetz sieht vor, dass die nordkoreanischen Arbeiter in Kaesong mindestens 50 Dollar im Monat erhalten und die Löhne nicht um mehr als fünf Prozent auf einmal angehoben werden dürfen.

Der Monatslohn wurde seit 2007 jährlich um fünf Prozent angehoben und beträgt zurzeit 70,35 Dollar.

Etwa 53.000 Nordkoreaner arbeiten in dem Komplex nahe der Grenze für südkoreanische Firmen.

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