Das staatliche Koreanische Entwicklungsinstitut (KDI) hat seine Wachstumsprognose für die südkoreanische Wirtschaft gesenkt.
Laut den heute veröffentlichten Wirtschaftsaussichten soll die Volkswirtschaft dieses Jahr um 3,4 Prozent wachsen und nächstes Jahr um 3,5 Prozent. Damit wurden die Prognosen im ersten Halbjahr jeweils um 0,3 Prozentpunkte herabgesetzt.
Die neuen Prognosen fallen hinter die des Finanzministeriums und der OECD zurück.
Als Grund für die Korrektur wurde die schwache Binnennachfrage genannt. Der private Konsum zeige lediglich einen schwachen Aufwärtstrend und die Investitionen erholten sich nicht.
Auch die grundlegenden Bedingungen für Wirtschaftsaktivitäten verschlechterten sich, hieß es. Dabei wurde unter anderem auf die zunehmende private Verschuldung hingewiesen.
Hinsichtlich der Aussichten für das kommende Jahr hieß es, dass ein eventuell andauernder Abschwung in der Eurozone und eine Wachstumsdelle in China die Erholung der Weltwirtschaft bremsen könnten, was auch die südkoreanische Wirtschaft beeinträchtigen könnte.