Präsidentin Park Geun-hye hat zu einer weiteren Liberalisierung im Rahmen des Freihandelspakts zwischen dem südostasiatischen Staatenbund ASEAN und Südkorea aufgerufen.
Das sagte sie heute in ihrer Grundsatzrede beim CEO-Gipfel, dem ersten Programm des Sondergipfels im südkoreanischen Busan.
Sie wies darauf hin, dass südkoreanische Unternehmen weniger stark vom Freihandelspakt mit ASEAN profitierten als von Verträgen mit anderen Staaten, da der Grad der Liberalisierung gering sei und die Herkunftsregeln kompliziert seien.
Die Industrie rief sie auf, ergänzende Verhandlungen zu dem Freihandelspakt zu unterstützen. Für eine Belebung der Volkswirtschaften Südkoreas und der ASEAN-Mitgliedsstaaten schlug sie vor, kleine und mittlere Unternehmen zu einem Vorstoß auf den Weltmarkt zu ermutigen. Auch solle die Zusammenarbeit auf den Dienstleistungssektor ausgeweitet werden.
Rund 400 Beamte und Manager kamen zum CEO Summit. Das Motto der Zusammenkunft lautete: "Innovation und Dynamik: Neuer Start in den Beziehungen zwischen ASEAN und Südkorea".