Das bilaterale Freihandelsabkommen zwischen Südkorea und Australien ist am heutigen Freitag in Kraft getreten.
Demnach seien die Zugangsschranken für den Markt für die Regierungsbeschaffung in Australien deutlich abgebaut worden, teilte die Koreanische Behörde für Außenhandels- und Investitionsförderung (KOTRA) mit.
Der Umfang des Marktes werde auf 40 Billionen Won oder 36 Milliarden Dollar im Jahr geschätzt. Davon machten ausländische Lieferanten einen Anteil von 15 Prozent aus.
Australien habe das WTO-Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen nicht unterzeichnet, daher hätten sich südkoreanische Unternehmen bisher kaum an dessen Markt beteiligt. Da nun diese Branche nach dem Inkrafttreten des Freihandelspakts füreinander geöffnet werde, könnten koreanische Unternehmen aktiver in den australischen Markt vorstoßen, hieß es.