Nordkorea hat die Annahme von Südkoreas Protestschreiben über die einseitige Änderung der Arbeitsregelungen für den Kaesong-Industriepark verweigert.
Ein Beamter des Vereinigungsministeriums teilte mit, der Süden habe eine Botschaft über seine Position am Dienstag und ein weiteres Mal am Mittwoch dem Norden übermitteln wollen. Die Annahme habe der Norden jedoch formell abgelehnt.
Dabei sei betont worden, dass es sich bei der Änderung der Arbeitsregelungen um die Ausübung seiner Hoheitsgewalt handele. Der Süden könne sich in die Angelegenheit nicht einmischen.
Die südkoreanische Regierung drückte in einer Stellungnahme tiefes Bedauern aus, dass Nordkorea die Vorschriften einseitig geändert und die Botschaft des Südens nicht entgegengenommen hatte.
Nordkorea hatte im November einen Teil der Arbeitsregelungen für seine Arbeiter in dem innerkoreanischen Industriekomplex revidiert. Dazu zählt die Abschaffung der Obergrenze für die jährliche Lohnsteigerung.