Die Koreanische Zentralbank hat über das Risiko aus Russland für den globalen Finanzmarkt diskutiert.
Notenbankchef Lee Ju-yeol sagte vor Reportern, dass seine Mitarbeiter die Entwicklungen am Finanzmarkt unter die Lupe nähmen.
Gewöhnlich werde die Auswirkung beim Umfang der Exposure gemessen, sagte Lee. Angesichts des Ausmaßes der wirtschaftlichen Verflechtung der koreanischen Wirtschaft mit Russland würden kaum direkte Auswirkungen erwartet. Die Notenbank werde jedoch den Welleneffekt im Blick behalten, der auf anderen Wegen Belastungen bringt, um nötigenfalls Maßnahmen zu treffen.
Die Zentralbank prüfte mögliche Folgen des Kursverfalls des Rubel und die Ergebnisse der Diskussionen des Offenmarktausschusses der US-Notenbank auf den einheimischen sowie globalen Finanzmarkt.