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Sport

MDP zu Vorwürfen gegen Kwon schweigsam/GNP verschärft Kritik

Write: 2003-08-12 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Die Regierungspartei Demokratische Partei für das Neue Millennium (MDP) hat auf die Vorladung ihres früheren Beraters Kwon vor Gericht noch nicht offiziell reagiert. Die MDP befürchtet starke negative Auswirkungen für den Fall, dass die Nutzung von Geldern aus einem geheimen Fonds bei Hyundai für den Wahlkampf für die letzten Parlamentswahlen genutzt wurde. Ob Kwon konkrete Angaben zur Annahme von Geldern machen wird oder nicht, wird offenbar die Diskussionen über die Auflösung der MDP und Gründung einer neuen Partei entscheidend beeinflussen.

Die größte Oppositionspartei, die Große Nationalpartei (GNP), hat unterdessen die Staatsanwaltschaft zu gründlichen Ermittlungen aufgefordert. Der Fraktionschef Hong Sa-deok äußerte ferner den Verdacht, dass die MDP auch bei den letzten Präsidentschaftswahlen illegale Wahlkampfspenden angenommen haben könnte.

Das Präsidialamt hat auf die Ermittlungen zur möglichen Zahlung von Hyundai-Geldern an Politiker noch nicht reagiert. Auf die Aufforderung südkoreanischer Journalisten, die Angelegenheit zu kommentieren, reagierte der Präsidentenchefsekretär Mun Hee-sang mit Schweigen. Der Präsidialsprecher Yoon Tae-young erklärte dazu, es sei üblich, dass sich das Präsidialamt nicht zu laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft äußert.

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