Die Seouler Regierung hat Nordkoreas Kritik am Urteil des südkoreanischen Verfassungsgerichtes über die Auflösung der Vereinten Progressiven Partei (UPP) bedauert.
Der Sprecher des Vereinigungsministeriums in Seoul, Lim Byeong-cheol, gab bekannt, im Hinblick auf die einseitige Behauptung Nordkoreas bringe die südkoreanische Regierung ernsthaftes Bedauern zum Ausdruck.
Nordkorea solle sofort damit aufhören, die gesellschaftlichen Fragen in Südkorea in Frage zu stellen und sie zu einem unlauteren Zweck nutzen zu wollen.
Am vergangenen Freitag hatte das südkoreanische Verfassungsgericht über die Auflösung der UPP geurteilt. Die oppositionelle UPP soll angestrebt haben, mit Gewalt eine progressive Demokratie aufzubauen und einen Sozialismus nach Vorbild Nordkoreas durchzusetzen. Dadurch habe die Partei die demokratische Grundordnung des Landes verletzt, hatte es geheißen.
Der Ministeriumssprecher ergänzte, das kommunistische Land solle ebenfalls seine Aktivitäten im Hinblick auf den Cyberterrorismus stoppen. Bei der Aussage ging der Beamte darauf ein, dass die US-Regierung wegen dem Hackerangriff auf das US-Filmstudio Sony Pictures überprüft, Nordkorea wieder auf die Liste der Terrorunterstützer zu setzen.