Eine Delegation der im Kaesong-Industriepark ansässigen Unternehmen ist in den Norden gereist, um ihre ablehnende Position zu den von Nordkorea einseitig geänderten Arbeitsregelungen zu übermitteln.
Der Vorsitzende der Unternehmensvereinigung, Chung Ki-sup, sagte vor der Abreise, die elfköpfige Abordnung wolle Vertreter der Behörde für die Entwicklung von Sonderzonen auffordern, die einseitige Änderung zu verschieben und umzudenken.
Die einseitige Änderung der von Süd- und Nordkorea vereinbarten Arbeitsregelungen mindere das Vertrauen und beeinträchtige die Bemühungen für den Ausbau des Industrieparks, hieß es.
Nordkorea hatte am 20. November 13 Artikel der Arbeitsregelungen für die innerkoreanische Industriezone im Alleingang revidiert. Der Norden hatte daraufhin verweigert, Südkoreas Protestschreiben anzunehmen.