Wie das Vereinigungsministerium in Seoul nachträglich bekannt gegeben hat, habe eine südkoreanische Bürgerorganisation Ende des letzten Jahres 20 Tonnen Süßkartoffeln an Nordkorea geliefert.
Es ist das erste Mal, dass die Park Geun-hye-Regierung die Lieferung von Rohgetreiden an Nordkorea erlaubt hat.
Um dem Missbrauch von Hilfsgütern zu militärischen Zwecken vorzubeugen, hat die Regierung bisher nur Lieferungen bearbeiteter Nahrungsmittel für schwangere Frauen oder Säuglinge genehmigt.
Unterdessen seien Hilfsprogramme auf privater Ebene, die mit Staatsausgaben unterstützt werden, Ende letzten Jahres erstmals seit fünf Jahren wieder aufgenommen worden. Etwa 13 Hilfsprojekte sollen mit drei Milliarden Won (etwa 2,7 Millionen Dollar) aus dem Staatsfonds für innerkoreanische Zusammenarbeit finanziert werden.