Laut den Ergebnissen einer Studie des privaten Koreanischen Wirtschaftsforschungsinstituts (KERI) hat der hiesige Arbeitsmarkt seit der Finanzkrise 2008 an Flexibilität eingebüßt.
In dem Bericht mit dem Titel "Zukunft der Arbeit und Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt" hieß es, dass Südkorea in puncto Flexibilität des Arbeitsmarktes unter den untersuchten 107 Ländern an 70. Stelle stehe. Dies sei um 32 Stufen niedriger als 2008.
Die Verschlechterung begründete das Institut mit der Erhöhung der Arbeitsaltersgrenze, Verkürzung der Arbeitszeiten sowie Ausweitung der regulären Lohnansprüche.
Mitglied in dem Institut sind unter anderem etwa 130 Unternehmen des Verbandes der Großunternehmen FKI.