Laut „The Economist“ denken südkoreanische Verbraucher immer weniger patriotisch.
Stattdessen richteten sie ihren Blick stärker auf importierte Waren, die preisgünstig und von guter Qualität seien, schrieb die britische Wochenzeitschrift in einem Artikel mit der Überschrift “South Korean Consumers Won over”.
Darin wird der Boom von Einkäufen in ausländischen Online-Shops beleuchtet, ebenso die dem zugrunde liegende Haltungsänderung. Südkoreanische Unternehmen sollten ihre Strategie aufgeben, an den Lokalpatriotismus der Verbraucher zu appellieren, riet der Autor.
1998, inmitten der asiatischen Finanzkrise, hätten Prominente noch ihre BMW gegen Hyundai eingetauscht. Patriotischer Konsum verliere jedoch zunehmend an Bedeutung, hieß es.
Die Trendwende habe sich bereits angedeutet, als Apples iPhone 2009 am südkoreanischen Smartphone-Markt 25 Prozent Anteil erreicht habe, hieß es weiter.