Südkorea hat Bedauern über Nordkoreas Entscheidung ausgedrückt, die Zusammenführungen getrennter Familien von der Aufhebung der Sanktionen vom 24. Mai abhängig machen zu wollen.
Die Seouler Regierung gab bekannt, die Aufhebung der Strafmaßnahmen gegen den Norden setze eine verantwortungsbewusste Maßnahme Nordkoreas voraus, so dass zunächst durch innerkoreanischen Dialog Anknüpfungspunkte gefunden werden sollen.
Nordkorea solle umgehend dem Gesprächsvorschlag Südkoreas nachkommen, zumal die Pjöngjanger Regierung selbst die Familienzusammenführungen als das dringlichste humanitäre Kooperationsprojekt bezeichnet habe, hieß es.
Die südkoreanische Regierung ergänzte, Seoul habe bereits die Position bekannt gegeben, bei einem Dialog sowohl die Familienzusammenführungen als auch Angelegenheiten im Interesse Nordkoreas umfassend behandeln zu können.