Südkoreas Zentralbankchef Lee Ju-yeol hat Besorgnis über Schwankungen am internationalen Finanzmarkt ausgedrückt.
Die Schwankungen würden durch ein Auseinanderdriften der Geldpolitiken der Staaten weltweit ausgelöst, sagte er am Freitag auf einer Sitzung der Währungshüter und Bankchefs.
Die Schweiz, Dänemark und Kanada hätten jüngst ihre Zinsen herabgesetzt, während Brasilien sich für eine Zinsanhebung entschieden habe. Die Länder würden ihre Zinspolitik immer unabhängiger gestalten, um der jeweiligen Situation daheim gerecht zu werden.
Vertreter der Banken erklärten, dass sie trotz hoher Schwankungsbreite am Markt um eine stabile Liquidität bemüht seien. Auch bestehe eine wachsende Notwendigkeit, auf externe Schocks vorbereitet zu sein, hieß es.