Der Autor der Biographie über den nordkoreanischen Flüchtling Shin Dong-hyuk hat ein Trauma für einige falsche Angaben über dessen Leben in Nordkorea verantwortlich gemacht.
Er habe im Buch „Flucht aus Lager 14“ einige Teile geändert und weglassen, da es schmerzlich gewesen sei, diese vollständig nachzuerzählen, schrieb Blaine Harden in einem neuen Vorwort.
Die Tatsache, dass Shin gefoltert wurde, bleibe unverändert, obwohl Shin einige Aussagen widerrufen hatte. Wunden an Shins Körper seien eindeutige Beweise hierfür. Ärzte hätten dies festgestellt, schrieb der US-amerikanische Journalist weiter.
In dem Buch über Shins Leben in einem Gefangenenlager für politische Flüchtlinge in Nordkorea steht, dass er mit 13 Jahren aus dem Lager geflüchtet sei. Er sei jedoch von nordkoreanischen Beamten festgenommen und gefoltert worden. Später korrigierte er seine Aussagen über wichtige Details, wie den Zeitpunkt der Flucht und den Ort des Lagers.