Das koreanische Wertpapierunternehmen Hanmag Securities ist Pleite gegangen.
Das Unternehmen teilte am Dienstag mit, dass das zentrale Bezirksgericht in Seoul am Montag den Bankrott erklärt habe. Das Urteil gilt ab dem heutigen Dienstag.
Ursache waren Fehler bei der Reservierung von Optionsgeschäften am 12. Dezember 2013. Trotz einer schnellen Abschaltung des Systems musste die Firma mehr als 46 Milliarden Won oder 41,8 Millionen Dollar einbüßen. Davon profitierten unter anderem Investoren von drei ausländischen Hedgefonds, darunter Cassia Capital.
Nach dem Zwischenfall riet Hanmag seinen Kunden, auf Geschäfte möglichst zu verzichten und Investitionen abzuziehen. In einem Monat wurden 99,9 Prozent der eingelegten Kundenvermögen abgezogen, deshalb entstand kein Schaden für allgemeine Anleger.