Die südkoreanische Regierung hat heute in Seoul Gespräche mit Vertretern der Europäischen Union über die Aufnahme Südkoreas in die schwarze Liste der EU wegen illegaler Fischerei geführt.
Das Ministerium für Ozeane und Fischerei hat Vertretern der EU-Kommission für maritime Angelegenheiten und Fischerei Südkoreas Bemühungen zur Ausrottung illegalen Fischfangs erörtert.
Die Union hatte 2013 Südkorea als vorläufiges Land mit illegaler, nicht gemeldeter und unregulierter Fischerei (IUU) bestimmt. Grund waren illegaler Fischfang koreanischer Schiffe vor Westafrika und der Mangel an Systemen für die Bestrafung und Kontrolle der IUU.
Daraufhin hat Südkorea einen Kontrollturm gegen illegalen Fischfang eingerichtet und die Bedingungen für den Erhalt der Fischfangerlaubnis verschärft.
Eine endgültige Entscheidung der EU wird im April erwartet.