Die Türkei hat ihren Dienstleistungsmarkt für Südkorea als erstes Land geöffnet.
Südkoreas Minister für Industrie, Handel und Energie, Yoon Sang-jick, und der türkische Wirtschaftsminister Nihat Zeybekci unterzeichneten heute in Seoul Abkommen über Dienstleistungen und Investitionen im Rahmen des bilateralen Freihandelsabkommens.
Das Dienstleistungsabkommen sieht vor, dass beide Länder aufgrund des Allgemeinen Abkommens über den Handel mit Dienstleistungen der Welthandelsorganisation ihren Dienstleistungshandel, wie elektronischer Handel und Finanzen, liberalisieren. Demnach wird die Türkei in 18 Bereichen, darunter Bauwesen, Kultur und Umwelt ihren Markt öffnen.
Das Investitionsabkommen sieht die Schaffung einer institutionellen Grundlage für die Belebung der gegenseitigen Investitionen vor, darunter die Investitionsliberalisierung und Regelungen zur Investor-Staat-Streitschlichtung.
Beide Abkommen werden nach der parlamentarischen Ratifizierung voraussichtlich noch binnen dieses Jahres in Kraft treten.
Das Freihandelsabkommen zwischen Südkorea und der Türkei besteht aus einem Grundlagenabkommen und Abkommen zum Warenhandel, Dienstleistungen und Investitionen. Das Grundlagenabkommen und das Abkommen zum Warenhandel traten zum 1. Mai 2013 in Kraft.