Nordkorea hat die Attacke auf den US-Botschafter in Südkorea, Mark Lippert, als Strafe für die USA bezeichnet.
Die staatliche Nachrichtenagentur KCNA betonte am Donnerstag, dass der Zwischenfall die kritische Meinung der Öffentlichkeit in Südkorea gegenüber den USA widerspiegele, die die Kriegsgefahr auf der koreanischen Halbinsel erhöhten. Dies sei zugleich ein Ausdruck des Widerstands.
Der Angreifer Kim Ki-jong, habe Lippert Messerstiche der Gerechtigkeit zugeführt, hieß es weiter.
Das Staatsfernsehen KCTV berichtete am Donnerstagabend über den Angriff auf Lippert und zeigte auch Bilder vom blutenden Botschafter.
Das südkoreanische Vereinigungsministerium kritisierte unterdessen, dass Nordkorea den wahren Charakter des Zwischenfalls falsch dargestellt habe.