Die südkoreanische Regierung will Unternehmen im innerkoreanischen Industriepark Kaesong raten, die von Nordkorea einseitig beschlossene Lohnerhöhung nicht zu akzeptieren.
Entsprechende Richtlinien würden bald an die Unternehmen in der Industriezone in Nordkorea nahe der Grenze geschickt, sagte ein Sprecher des Vereinigungsministeriums.
Demnach werden die Unternehmen aufgefordert, bei der Auszahlung der März-Löhne den von Nordkorea beschlossenen Anstieg nicht zu berücksichtigen.
Die Löhne werden zwischen dem 10. und 20. April gezahlt.
Seouls Reaktion wird voraussichtlich bei Nordkorea auf starken Protest stoßen.
Nordkorea hatte am 24. Februar mitgeteilt, den Mindestlohn für seine Arbeiter in Kaesong von 70,35 Dollar auf 74 Dollar im Monat anzuheben. Auf den Vorschlag des Südens, die Angelegenheit im gemeinsamen Ausschuss zu diskutieren, wurde bislang nicht reagiert.