Nach Einschätzung des Ministers für Beschäftigung und Arbeit, Lee Ki-kwon, muss Südkorea den Mindestlohn anheben, um Lohnunterschiede zu verringern.
Der Anteil der Arbeitnehmer mit niedrigen Löhnen in Südkorea liege über dem OECD-Durchschnitt, sagte Lee vor der Presse.
Zwischen den Arbeitnehmern gebe es außerdem eine große Lohndifferenz. Bei der Entscheidung des Mindestlohns für das kommende Jahr sollte gemäß der Philosophie der Park Geun-hye-Regierung die Reduzierung dieser Unterschiede berücksichtigt werden.
Ein höherer Mindestlohn könne kleinen und mittleren Unternehmen Schwierigkeiten bereiten, was zu einem Rückgang der Zahl der Arbeitsplätze führen könnte. Die Regierung wolle nach Lösungen für das Problem suchen, äußerte Lee weiter.
Zuvor hatte der für Wirtschaft zuständige Vizeministerpräsident Choi Kyung-hwan betont, die Binnennachfrage könne belebt werden, sollte der Mindestlohn auf ein angemessenes Niveau gesteigert werden.