Südkorea hat eine Behörde gegründet, um den Export der sogenannten Halal-Speisen zu fördern.
Das Ministerium für Landwirtschaft, Viehzucht und Lebensmittel eröffnete heute die Behörde unter dem Dach des Koreanischen Lebensmittelforschungsinstituts (KFRI).
Die Aufgabe der Behörde liegt darin, Forschungen bezüglich der nach islamischem Recht zulässigen Nahrungsmittel durchzuführen, solche Speisen für den Export in den islamischen Raum zu entwickeln und die Zertifizierung koreanischer Gerichte als Halal-Speise zu unterstützen.
Das KFRI wird mit dem Koreanischen Muslimverband ein Geschäftsabkommen unterzeichnen, um Richtlinien für Halal-Speisen in einzelnen Islamstaaten zu analysieren und der Lebensmittelbranche entsprechende Informationen zu liefern.
Das Ministerium erwartet, dass der Export der Halal-Speisen auf diese Weise von 680 Millionen Dollar im vergangenen Jahr auf mindestens 1,2 Milliarden Dollar 2017 steigen kann.