Einen Tag vor dem Abschluss des jährlichen US-südkoreanischen Manövers Key Resolve hat Nordkorea am Donnerstag erneut sieben Raketen in Richtung Ostmeer abgefeuert. Anscheinend habe Machthaber Kim Jong-un dem Raketentest beigewohnt.
Nach Angaben des südkoreanischen Generalstabs seien die Boden-zu-Luft-Raketen der Serie SA zwischen 18 und 19 Uhr in Richtung offenes Meer zwischen Korea und Japan abgeschossen worden. Dabei handle es sich um das Modell SA-2 mit einer Reichweite bis zu 47 Kilometern, SA-3 bis zu 35 Kilometern und SA-2. Auffällig sei der erste Test der Rakete des Typs SA-2 mit einer Reichweite von etwa 250 Kilometern.
Nordkoreas Raketenabschüsse als Protest gegen südkoreanisch-amerikanische Manöver sind nicht ungewöhnlich. Vor und nach dem Beginn von Key Resolve am 2. März hatte Pjöngjang fünf Mal Raketen abgefeuert. Südkorea und die USA halten bis Ende April reguläre Manöver ab, die Nordkorea für Kriegsübungen hält.