Lediglich jedes zehnte Unternehmen in Südkorea hat bisher die Lohnobergrenze eingeführt.
Das sogenannte Salary peak-System sieht vor, dass angesichts der geplanten Verlängerung der Altersgrenze ab dem kommenden Jahr der Lohn beim Erreichen eines bestimmten Alters schrittweise sinkt. Im Gegenzug soll der Arbeitsplatz bis zum Erreichen des Rentenalters sicher sein.
849 von den 9.034 untersuchten Betrieben mit mehr als 100 Mitarbeitern hätten die Lohnobergrenze eingeführt, teilte das Ministerium für Beschäftigung und Arbeit am Donnerstag mit. Das entspricht 9,4 Prozent.
Bei den Betrieben mit mehr als 300 Mitarbeitern beträgt der entsprechende Anteil 13,4 Prozent. Bei den Unternehmen, deren Belegschaft zwischen 100 und 299 liegt, ist der Anteil mit 7,9 Prozent viel geringer.
Von den Betrieben, bei denen noch keine Lohnobergrenze gilt, haben 72,2 Prozent nicht vor, diese später einzuführen.