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Koreas wollen direkten Handel ermöglichen
Write: 2003-08-28 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Die beiden Koreas wollen ihren bilateralen Handel, der zurzeit nur indirekt über ein Drittland erfolgen kann, in einen direkten Handel umwandeln. Darauf einigten sich Vertreter der beiden Regierungen bei den heute zu Ende gegangenen Wirtschaftsgesprächen in Seoul. In einer gemeinsamen Pressemitteilung hieß es, dass ein ständiger Beratungskanal geschaffen werden solle, um die Umstellung zu bewerkstelligen. Falls der direkte Handel erlaubt werden sollte, dürften zwischen Unternehmen beider Landesteile direkt Verträge abgeschlossen werden. Die Waren könnten dann ebenfalls auf direktem Wege transportiert und zollfrei gehandelt werden. Ermöglicht würde zudem die gegenseitige Verrechnung von Aufträgen. Weiter vereinbart wurde der Besuchsaustausch von Wirtschaftsdelegationen. Außerdem wird Südkorea im September Delegationen nach Nordkorea entsenden, um zu überprüfen, ob gespendete Nahrungsmittel richtig verteilt wurden. Was die grenzüberschreitenden Verkehrsverbindungen angeht, werden laut jüngster Einigung die Strecken Munsan-Gaeseong sowie Donghae-Jeojin bis Jahresende fertig gestellt werden. Reiseprogramme zum nordkoreanischen Geumgang-Gebirge auf dem Landweg werden ab dem 1. September angeboten werden.
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