Die Rücklagen der zehn umsatzstärksten Unternehmensgruppen Südkoreas haben die Marke von 500 Billionen Won durchbrochen.
Das ergab eine Untersuchung, die das Portal Chaebol.com bei 96 börsennotierten Unternehmen dieser Gruppen durchführte.
Die Rücklagen betrugen Ende letzten Jahres 504,5 Billionen Won oder 450 Milliarden Dollar. Das waren acht Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Es wird davon ausgegangen, dass die Unternehmensgruppen 130 Billionen Won oder 116 Milliarden Dollar nicht zu Investitionszwecken, sondern eher als einlösbare Vermögen ohne besonderen Verwendungszweck horten.
Die Regierung kündigte an, die Rücklagen beim Überschreiten einer bestimmten Grenze zu besteuern. Ziel ist, Unternehmen zum Einsatz von mehr Profiten für Dividenden, Investitionen und Löhne zu bewegen.