Nordkorea will Südkoreas Forderung nach einer Entschuldigung für die Versenkung der Korvette Cheonan nicht akzeptieren.
Nordkoreas Nationale Verteidigungskommission bekräftigte in einer Erklärung, dass Nordkorea mit der Havarie vor fünf Jahren nichts zu tun habe. Die Spitzfindigkeit der südkoreanischen Regierung, dass Nordkorea vor der Aufhebung ihrer Sanktionen vom 24. Mai sich für den Fall entschuldigen oder Bedauern ausdrücken sollte, könne nicht zum Erfolg führen.
Die Maßnahmen vom 24. Mai 2010 beruhten auf einem erfundenen Grund, müssten daher unverzüglich aufgehoben werden. Sollte der Süden wirklich die Verbesserung der innerkoreanischen Beziehungen wünschen, müsse er zuerst die Sanktionen aufheben, forderte der Norden.
Die südkoreanische Korvette Cheonan ging am 26. März 2010 nahe der Seegrenze zu Nordkorea im Westmeer unter. Südkorea machte auf der Grundlage von Ermittlungsergebnissen Nordkorea für den Fall verantwortlich und führte am 24. Mai Sanktionen gegen das Land ein.