Das Verhältnis zwischen Schulden und verfügbaren Einkommen der Haushalte ist auf ein Rekordhoch gestiegen.
Nach Angaben der südkoreanischen Notenbank mit Stand von Ende letzten Jahres betrug die Summe der Haushaltskredite 1.089 Billionen Won (etwa 984,3 Milliarden Dollar) Das entspricht im Durchschnitt 138 Prozent der verfügbaren Einkommen eines Haushalts. Damit ist der Prozentsatz seit 2005 ununterbrochen gestiegen.
Als Hauptgrund gilt die deutliche Zunahme der Hypothekendarlehen infolge der Zinssenkung. Die Darlehenssumme ist Ende letzten Jahres im Vorjahresvergleich um über zehn Prozent gestiegen.
Unterdessen haben Haushalte allein am Mittwoch und Donnerstag von der Regierung und Finanzinstitutionen gemeinsam angebotene Hypothekendarlehen zu niedrigen Zinsen von etwa 2,6 Prozent für neun Billionen Won (etwa 81 Milliarden Dollar) angenommen.