Die südkoreanische Regierung hat beschlossen, der von China initiierten Asiatischen Infrastrukturinvestitionsbank (AIIB) beizutreten.
Das sei Peking laut Angaben der südkoreanischen Regierung schriftlich mitgeteilt worden.
Sollte Südkorea von den bislang vorgesehenen Gründungsmitgliedern die Zustimmung erhalten, kann auch der Status als Gründungsmitglied erlangt werden.
Wenn die Verhandlungen zur Gründung der Bank gegen Juni abgeschlossen werden, kann Südkorea nach der Unterzeichnung des Beitrittsabkommens und Ratifizierung im Parlament zum Gründungsmitglied bestimmt werden.
Südkorea hofft auf den Zugang zu einem großen Markt für Infrastrukturprojekte in Asien und neue Chancen für seine Unternehmen.
Bis zur Vollendung des Vertragstextes im Juni will die südkoreanische Regierung mit China über die Anteilshöhe, den Sitz des Vizevorsitzenden und die Vorstandsstruktur verhandeln.
Die von Chinas Staatschef Hu Jintao initiierte Entwicklungsbank wird Ende des Jahres oder Anfang nächsten Jahres ins Leben gerufen werden.