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Wirtschaft

Bericht: EU profitierte stärker vom bilateralen Freihandel als Südkorea

Write: 2015-03-27 10:13:57Update: 2015-03-27 13:25:44

Bericht: EU profitierte stärker vom bilateralen Freihandel als Südkorea

Nach dem Inkrafttreten des bilateralen Freihandelsabkommens hat die Europäische Union deutlich stärker profitiert als Südkorea.

Das ging aus einem Bericht hervor, den die EU-Kommission am Donnerstag dem Europäischen Parlament und dem Rat vorlegte. Der Freihandelspakt trat im Juli 2011 in Kraft.

Im dritten Jahr nach dem FHA-Inkrafttreten betrugen die Exporte der Union nach Südkorea 41,4 Milliarden Euro. Das waren 35 Prozent mehr als im letzten Jahr vor dem Inkrafttreten des Paktes. Bei den vollständig liberalisierten Waren wurde ein Zuwachs von 46 Prozent verzeichnet.

Demgegenüber gab es kaum eine Änderung bei den Importen aus Südkorea, die im dritten Jahr des Freihandels bei 37,9 Milliarden Euro lagen. Verglichen mit dem zweiten Jahr wuchs das Volumen jedoch im dritten Jahr um sechs Prozent.

Demnach konnte die EU im Handel mit Südkorea einen Überschuss von 3,5 Milliarden Euro erzielen. Vor dem Inkrafttreten des FHA hatte die Union ein Defizit von 7,6 Milliarden Euro verbucht.

Unter anderem erzielte die europäische Autobranche einen großen Erfolg in Südkorea. Das Exportvolumen wuchs um 90 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro. Die Zahl der abgesetzten Einheiten hat sich auf knapp 142.000 fast verdoppelt.

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