Vertreter von Gewerkschaften, Management und Regierung verhandeln über eine Umstrukturierung des Arbeitsmarktes.
Obwohl bis spät in die Nacht hinein verhandelt wurde, konnten bislang keine Fortschritte erzielt werden. Die Verhandlungsparteien haben sich selbst eine Frist gesetzt und wollen die Verhandlungen bis heute Nacht abschließen.
Der Reform-Sonderausschuss der Kommission für wirtschaftliche und soziale Entwicklung trat am Montagnachmittag zusammen, um einen ersten Entwurf zu beschließen. Dabei offenbarten die drei Seiten Differenzen über den von einer Beratergruppe erstellten Bericht, so dass ein erster Entwurf nicht zustande kam. Dieser soll nun bis zum heutigen Nachmittag feststehen.
Größte Streitpunkte sind die Bandbreite des üblichen Grundlohns, Änderungen der Lohnstruktur zur Ermöglichung eines späteren Renteneintritts, Arbeitszeitverkürzungen und der Abbau von Lohndifferenzen zwischen regulären und nicht regulären Beschäftigten.