China hat einen Beitritt Nordkoreas zur Asiatischen Infrastruktur-Investitionsbank (AIIB) abgelehnt.
Das berichtete das US-amerikanische Radio Free Asia unter Berufung auf das britische Internetmedium Emerging Markets.
Ein Sondergesandter aus Nordkorea habe im Februar dem Chef des vorläufigen Generalsekretariats der AIIB, Jin Liqun, die Bereitschaft seines Landes übermittelt, der neuen Bank beizutreten. Peking habe den Beitrittswunsch jedoch abgelehnt, hieß es.
Begründet wurde dies damit, dass Nordkoreas Finanz- und Wirtschaftssystem nicht das Niveau erreiche, das die Beteiligung an einer internationalen Organisation ermögliche. Nordkorea sei über die Abfuhr sehr schockiert gewesen, hieß es weiter.
Hierzu sagte Nicholas Eberstadt von der US-Denkfabrik American Enterprise Institute, dass China angesichts Bedenken westlicher Länder über die Transparenz der AIIB einem Beitritt Nordkoreas nicht zustimmen könne.