Geologen aus Südkorea und China wollen am Berg Baekdu die Gefahr eines Vulkanausbruchs untersuchen.
Wie das Koreanische Institut für Geowissenschaft und Mineralien (KIGAM) mitteilte, würden sich deren Forscher mit Kollegen des Instituts für Geologie und Geophysik sowie der Chinesischen Akademie der Wissenschaften im Juli in Cheonji am Himmelssee an der Spitze des Bergs treffen.
Dort solle eine dreidimensionale Karte des Untergrundes erstellt werden, die bis 2017 vorliegen solle. 2018 werde dort sieben Kilometer tief gebohrt, um die Magmaschicht unter dem Berg zu untersuchen.
Wissenschaftler debattieren seit einiger Zeit über die Möglichkeit eines Ausbruchs des Vulkans an der Grenze zwischen China und Nordkorea. Sollte es zu einem Ausbruch kommen, drohte ganz Nordostasien unter einer riesigen Aschewolke zu liegen.