Pjöngjang hat die geplante Eröffnung einer Außenstelle der Vereinten Nationen zur Beobachtung der Menschenrechtslage in Nordkorea kritisiert.
Südkorea sei jüngst an der Annahme einer Resolution gegen Nordkorea durch den UN-Menschenrechtsrat beteiligt gewesen und strebe nun die Eröffnung eines Büros zu Menschenrechten in Nordkorea an, schrieb das Parteiorgan „Rodong Sinmun“. Das stelle eine Ablehnung des nordkoreanischen Systems sowie eine unverzeihliche Provokation dar.
Die Warnung des Nordens vor dem Versuch Südkoreas, ein Menschenrechtsbüro in Seoul zu errichten, sei kein leeres Wort. Nordkorea werde strikt dagegen durchgreifen, hieß es weiter.
Das Propagandaorgan Komitee für friedliche Wiedervereinigung des Vaterlandes hatte am Montag gedroht, dass das Land sofort nach der Eröffnung des Büros mit einer gnadenlosen Bestrafung beginnen wolle.