Die Sommer Universiade in der im Südosten Südkoreas gelegenen Stadt Daegu ist heute zu Ende gegangen. Circa 7.200 Studenten im Alter zwischen 17 und 28 Jahren aus 174 Staaten haben elf Tage lang unter dem Motto „Traum des Eins werden“ um Medaillen gekämpft. Hinsichtlich der Zahl der Teilnehmerstaaten war die Universiade in Daegu die bisher größte. Der Veranstaltung in Daegu wurde eine besondere Bedeutung im Sinne des Friedens und Sportgeistes beigemessen, da auch Nordkorea, der Irak, Ost-Timor und Afghanistan teilgenommen haben. Bei der Eröffnungsfeier waren die Mannschaften beider Teile Koreas zudem gemeinsam einmarschiert. An der Spitze des Medaillenspiegels stand nach Beendigung aller Wettbewerbe China mit 41 Gold-, 27 Silber- und 13 Bronzemedaillen. Südkorea erreichte hinter Russland mit 26 Gold-, 22 Silber- und 34 Bronzemedaillen Platz drei. Hinter Südkorea folgen die Ukraine, Japan und Frankreich. Deutschland wurde 13. mit zwei Gold-, einer Silber- und zwei Bronzemedaillen. Die Goldmedaillen für Deutschland holten die Leichtathleten Jan Gerrit Fitschen, der im 10.000-Meter-Finale siegte und Maren Schott, die den Titel über 400 Meter Hürden gewann. Österreich belegte mit einer gewonnenen Bronzemedaille Platz 45 in der Gesamtwertung. Die Medaille errang Christoph Marik im Fechten. Die nächste Sommer Universiade wird in der türkischen Stadt Izmir stattfinden.