Vertreter der im innerkoreanischen Industriepark Kaesong angesiedelten Unternehmen haben zu Gesprächen Kaesong besucht.
Thema war der von Nordkorea geforderte höhere Lohn für die Arbeiter in den Fabriken der Sonderzone an der Grenze. Zwischen beiden Seiten kam es zu einem Streit, weil Nordkorea eine Lohnerhöhung beschlossen hatte ohne vorher mit dem Süden zu verhandeln.
Südkoreas Verhandlungsführer Jung Ki-sup sagte nach der Rückkehr, dass Nordkorea auf die Anfrage südkoreanischer Unternehmer wegen einer Lösung des Lohnstreits positiv reagiert habe. Zudem hätten die Unternehmer ihren Wunsch übermittelt, dass auch die Produktivität entsprechend zunehmen solle, falls die Löhne angehoben würden.
Nordkorea hatte am 24. Februar bekannt gegeben, dass der Monatslohn seiner Arbeiter ab März um 5,18 Prozent auf 74 Dollar steige.
Die Löhne für März sollen am kommenden Freitag gezahlt werden. Je nach Situation kann ein Unternehmen die Zahlung um zehn Tage verschieben. Südkoreas Regierung hatte die Unternehmen aufgefordert, das neue Lohnniveau nicht zu berücksichtigen und Verhandlungen abzuwarten.