Die südkoreanische Regierung hat die Aussichten für die einheimische Wirtschaft positiv eingeschätzt.
Dank der steigenden Industrieproduktion und der Belebung des Kapitalmarktes werde sich die Konjunktur in langsamem Tempo verbessern, stellt das Finanzministerium in einem Bericht zur Wirtschaftsentwicklung fest.
Als weitere positive Faktoren nannte das Ministerium die niedrige Teuerungsrate und den Anstieg bei der Zahl neuer Arbeitsplätze. Als Unsicherheitsfaktoren gelten die mögliche Zinsanhebung in den USA und die schwache japanische Währung Yen.
Zur Entwicklung der Weltwirtschaft diagnostiziert das Ministerium, dass sich die Konjunktur in der Euro-Zone wegen der expansiven Finanzpolitik der europäischen Zentralbank verbessere. Hingegen stagniere die Konjunkturbelebung in den USA unter anderem wegen des starken Dollar-Kurses und einer Kältewelle.