Die Zentralbank hat die Wachstumsprognose für dieses Jahr auf drei Prozent herabgesetzt.
Notenbankchef Lee Ju-yeol teilte heute auf einer Pressekonferenz mit, dass nicht mehr von 3,4 Prozent Zuwachs der Wirtschaftsleistung in diesem Jahr ausgegangen werde.
Zuletzt hatten die Währungshüter den Leitzins auf das historische Tief von 1,75 Prozent herabgesetzt.
Die Kürzung der Wachstumsprognose begründete Lee mit einem schwächeren Bruttoinlandsprodukt im Schlussquartal 2014 als erwartet. Das BIP sei erneut berechnet worden.
Auch der Ausblick für den Anstieg der Verbraucherpreise wurde geändert. Diese sollen nicht steigen, nachdem bislang von einem Plus von 1,9 Prozent ausgegangen worden war. Verschiedene Wirtschaftsindikatoren seien im ersten Quartal zurückgegangen, auch würde der Ölpreis voraussichtlich noch stärker als bislang erwartet zurückgehen, erklärte der Notenbankchef.