Die Europäische Union hat am Dienstag Südkorea aus ihrer vorläufigen schwarzen Liste wegen illegaler Fischerei gestrichen.
Die EU hatte im November 2013 Südkorea als vorläufiges Land mit illegaler, nicht gemeldeter und unregulierter Fischerei eingestuft. Grund waren illegale Fischfangaktivitäten koreanischer Schiffe vor Westafrika und ein mangelhaftes System für die Bestrafung.
Sollte ein Land endgültig auf die schwarze Liste gesetzt werden, dürfen seine Fischereiprodukte nicht mehr in die EU exportiert werden.
Unterdessen hat die Thunfischkommission für den Indischen Ozean (IOTC) bei der 12. Sitzung ihres Compliance-Ausschusses in Busan Südkorea als Land eingestuft, das vorbildlichste Fischereiaktivitäten betreibt. Das gab das südkoreanische Ministerium für maritime Angelegenheiten und Fischerei bekannt. Wie der Ausschuss die Erfüllung von über 70 Maßnahmen zur Thunfisch-Erhaltung bewertet, steht Südkorea mit 96 Prozent unter den 32 IOTC-Mitgliedsländern an erster Stelle.