Inmitten des innerkoreanischen Konflikts über die Lohnanhebung für nordkoreanische Arbeiter im Industriekomplex Kaesong hat Nordkorea die Lohnzahlungsfrist verlängert.
Die zuständige Behörde Nordkoreas habe dem Managementkomitee der Industriezone mitgeteilt, die Frist bis Freitag zu verlängern, gab das südkoreanische Vereinigungsministerium am Mittwoch bekannt.
Das Managementkomitee hatte am Dienstag die nordkoreanische Seite gebeten, die Zahlungsfrist für die März-Löhne, die am 20. April hätte auslaufen sollen, bis Ende April zu verlängern.
Bezüglich drei Unternehmen, die bereits die März-Löhne gezahlt und dem Norden eine spätere Erstattung der Differenz zu dem von ihm festgesetzten höheren Lohn zugesichert hatten, wolle das Ministerium den Sachverhalt klären und nötige Maßnahmen treffen.
Nordkorea hatte einseitig den Mindestlohn für seine Arbeiter im innerkoreanischen Industriepark angehoben. Südkorea fordert die dort angesiedelten Unternehmen auf, den höheren Lohn nicht zu akzeptieren, bis beide Koreas einen Kompromiss gefunden haben.