Der Koreanische Unternehmerverband FKI hat zehn Anzeichen für eine Fortsetzung des schwachen Wachstums der Volkswirtschaft genannt.
Auf der Konsumseite wurde die sinkende Konsumneigung unabhängig vom Einkommensniveau genannt. Auch der schrumpfende Verbrauch in der oberen Einkommensschicht zählt zu den Anzeichen.
In puncto Investitionen sind der verlangsamte Zuwachs der Gesamtinvestitionen und die Konzentration der F&E-Investitionen auf einige Branchen solche Anzeichen.
Bezüglich der Regierungsausgaben wies FKI auf den knappen Ausgabenspielraum wegen der zunehmenden Staatsschulden und ein eventuelles Haushaltsdefizit ab 2021 hin.
Zu den Anzeichen auf der Exportseite zählen ausbleibende Veränderungen bei der Zusammensetzung der führenden Exportindustrien und die zunehmenden Exportgeschäfte, bei denen der Gewinn nur gering ausfällt.
Die Organisation betonte, dass die Situation der südkoreanischen Volkswirtschaft derzeit der Japans zu Beginn der Deflation vor 20 Jahren sehr ähnele. Mit traditionellen Stimulusmaßnahmen wie der Zinssenkung könnte das geringe Wachstum kaum bewältigt werden.