Inmitten des innerkoreanischen Streits über die Lohnanhebung für nordkoreanische Arbeiter im Industriepark Kaesong haben Süd- und Nordkorea über die Angelegenheit diskutiert.
Wie verlautete, hätten Vertreter des südkoreanischen Managementkomitees und der zuständigen Behörde Nordkoreas am Freitag über Formulierungen einer schriftlichen Zusicherung der nachträglichen Zahlung gesprochen. Es sei jedoch keine Einigung erzielt worden.
Der Norden hatte am Montag einige Unternehmen aufgefordert, schriftlich zuzusichern, die Verzugsgebühren in Höhe der Differenz zum von ihm beschlossenen neuen, höheren Lohn nachträglich zu zahlen.
Das südkoreanische Vereinigungsministerium teilte mit, beide Seiten hätten vereinbart, die Angelegenheit am Montag erneut zu besprechen. Nach weiteren Angaben wurde festgestellt, dass bisher 18 Unternehmen in Kaesong die März-Löhne an Nordkorea gezahlt haben.
Diesbezüglich sagte Vizevereinigungsminister Hwang Boo-gi bei einem Treffen mit Unternehmensvertretern am Freitag, gegen Unternehmen, die entgegen der Anweisung der Regierung Löhne an Nordkorea gezahlt haben, die notwendigen Maßnahmen treffen zu wollen.